Digitale Grundbildung
Seit dem Schuljahr 2022/23 ist „Digitale Grundbildung“ ein Pflichtgegenstand an österreichischen Mittelschulen und AHS-Unterstufen. Aber auch im Lehrplan für Volksschulen sind digitale Kompetenzen neuerdings verankert, und zwar bereits ab der ersten Schulstufe. Im Vordergrund steht dabei, den Kindern Medienbildung, den reflektierten Umgang mit dem Internet sowie einen spielerischen Zugang zu digitaler Technik zu vermitteln.
Auch Volksschulkinder wissen, wie digitale Endgeräte oder das Internet funktionieren, und wie man kritisch und selbstbewusst mit Social-Media-Diensten wie Instagram, Snapchat oder TikTok umgeht. Denn vielfach können Kinder schon im Grundschulalter selbständig Reels oder Postings erstellen. Neben solchen Fertigkeiten ist es aber auch wichtig, die Funktionsweisen der Geräte sowie die Mechanismen der Plattformen zu kennen und zu wissen, was zu tun ist, wenn Probleme auftauchen. Etwa, wenn unerwünschte Bilder oder angstmachende Nachrichten im Postfach landen. Oder wenn Informationen verbreitet werden, die nachweislich falsch sind.
Mit Kindern bereits in der Volksschule über diese Themen zu sprechen, ist also unabdingbar und äußerst wichtig.
Uns ist die digitale Grundbildung in der VS bereits ein großes Anliegen, daher findet heuer in allen vierten Klassen digitale Grundbildung statt. Eine speziell geschulte Lehrkraft führt in allen 4. Klassen integrative Einheiten zur digitalen Grundbildung durch.
Diese Einheiten absolvieren die Schüler*innen mit Begeisterung, beträchtlichem Interesse großer Ernsthaftigkeit.